Zehn Fakten über Musik

 

Jeff Buckley der 1966 geboren und 1997 auf tragische Weise ertrunken ist, ist der erste Künstler in der Musikgeschichte der vom Q Magazin (nach seinem Tod) für seine geschrieben Songs ausgezeichnet wurde. Weiterhin wurde Buckley vom Rolling Stone Magazin auf Platz 39 der besten Sänger aller Zeiten gelistet. Die meisten werden Buckley von seiner Coverversion „Hallelujah“ kennen, die immer noch hin und wieder im Radio läuft. Besonders prägnant an seiner Stimme, die über mehrere Oktaven sich entfalten konnte ist sein dezentes aber eindringliches Gitarrenspiel.

Quellen:  www.cinemablend.com  http://www.rollingstone.com

Fakt VIII

 

 

Auch wenn Michael Jackson schon lange nicht mehr unter uns weilt, hält er immer noch einige Rekorde. 1984 erhielt Jackson, während einer einzigen Veranstaltung, acht Grammys und wurde ganze zwölf Mal nominiert.

Quelle: grammy.com


 

 

 

Fakt VII

Nicht Miles David oder gar Louis Armstrong haben den Titel inne. Es ist John Coltrane mit seinem Album A Love Supreme, auf dem er sogar zum einzigen und letzten Mal singt.

John Coltrane nahm sein berühmtestes Album an einem Abend auf. Seine Frau beschrieb ihn vor der Aufnahme so: „Es war, als wäre Moses vom Berg gekommen. Er kam herunter und hatte diesen freudigen, friedlichen Ausdruck, diese Ausgeglichenheit im Gesicht. Ich sagte, ‚Erzähl mir, was los ist, wir haben dich vier-fünf Tage kaum gesehen.‘ Er sagte: ‚Es ist das erste Mal, dass ich die ganze Musik, die ich aufnehmen will, vor mir erkenne. Alles ist bereit.

Mit diesem Album erlang Coltrane seinen größten Erfolg und wurde auf dem ersten Platz gesetzt unter den Top 100 Jazz Alben des Rolling Stone Magazins.

Quelle: Rolling Stone Magazin | Deutschlandradiokultur


 

 

Fakt VI

 

 

Michael Jackson hat es geschafft, er hat das meistverkaufteste Album der Welt produziert. Dieser Rekord wird auch so schnell nicht gebrochen, da sich zum einen das Album weiterhin gut verkauft und inzwischen viele Downloadportale dafür sorgen, dass die reine CD nicht mehr so oft über die Ladentheke geht, wie es vor einem Jahrzehnt noch der Fall war. Stattdessen gehen einzelne Tracks als MP3 über die virtuelle Ladentheke. Diejenigen unter euch, die unbedingt wissen wollen, wer Platz zwei und drei dieser Liste ist, sollen auch nicht leer ausgehen. Platz zwei ist das Album „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd und Platz drei ist „Back in Black“ von AC/DC.

Quelle: The Baby Boom Enzyklopädie – Martin Gitlin


 

 

Fakt V

Unglaublich aber wahr laut dem Verband der britischen Musikindustrie (BPI) war der Verkauf des schwarzen Goldes nicht mehr so hoch seit 1991. Es gingen 3,2 Millionen Platten über die Ladentheke. Das entspricht 5% der gesamten verkauften Alben. Laut BPI soll sich der Absatz um ganze 53% erhöht haben, im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe sind so vielfältig wie interessant. Kunden wollen sich wieder Zeit nehmen Musik zu genießen und schätzen die Beständigkeit im Gegensatz zur digitalen Variante.

 

*Quelle: Verband der britischen Musikindustrie


 

 

Fakt IV


„Lost in Translation“ ist ein Beitrag von Talks at Google mit dem Producer, Mix-, und Recording- Engineer Andrew Scheps. Er beleuchtet in seinem Beitrag u. a. die Qualitätsunterschiede zwischen verlustfreier und verlustbehafteter Musik sowie die Audioqualität von YouTube. Ihm zufolge wird Musik mit maximal 384 kBit/s übertragen. Diese Qualität gibt es aber nur, wenn die Videos in 720 oder 1080 (somit in HD ready oder Full HD) abgespielt werden. Alle anderen Videos werden komplett in 128 kBit/s übertragen, was in etwa der schlechtesten MP3- Qualität entspricht.

 

*Quelle: Lost in Translation – Talks at Google


 

 

Fakt III

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Natürlich ist es praktisch ein Abo bei einem Streaming-Dienst (Spotify etc.) zu haben aber verdienen die Künstler damit wirklich Geld? Auch wenn die Masse sicherlich dazu beiträgt, dass weitere Einnahmen in die Kasse fließen, ist das Abo eines Streaming-Dienstes nicht die ideale Lösung, um seine Lieblingskünstler wirklich zu unterstützen. Ich selbst nutze zwar auch den Streaming-Dienst von Amazon, jedoch hauptsächlich dafür, um Alben einschätzen zu können und um ausführlicher reinhören zu können. Meist endet es darin, dass ich das Album entweder im FLAC- Format käuflich erwerbe oder es als CD oder LP kaufe. Sollte es mich auch beim kostenfreien Lauschen nicht catchen, höre ich es auch nicht mehr und kaufe es auch nicht.

Laut zwei Wirtschaftsprüfer Ernst & Young* erhalten Musiker bei einem Spotify- Abo, welches 9,99 Euro im Monat kostet lediglich 68 Cent. Dabei gehen 2,08 Euro an Spotify selbst, davon sind 1,67 Euro Steuern. 6,24 Euro erhält die Musikindustrie selbst. Davon bekommt das Label 4,56 Euro und die Komponisten und Songwriter bekommen 1 Euro.

Da das Thema so spannend ist, gibt es hier auch noch eine Grafik die darstellt wie viel Verkäufe und Streams getätigt sein müssen, damit ein Künstler 1260 US- Dollar verdient.

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*Quellen: musikexpress.de | dontbelievethehype.eu


 

Fakt II:

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Andrew Scheps hat es geschafft. Er hat den Loudness War gewonnen. Sein gemixtes Album der Band Metallica ist aktuell das lauteste Album der Welt. Er selbst sagte in einem Youtube Video, auf die Frage was er vom Loudness War halte, er habe ihn gewonnen und das ist auch in diesem Fall vollkommen in Ordnung. Dass er auch leise Töne produzieren kann, beweist er mit seinem eigenen Label Tonequake. Dort gibt es auch Songs der Band Low Roar, deren Songs alles andere als brachiale Rockmusik darstellt.

 


 

Fakt I:

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