Its one for the money…

„Its one for the money and two for the show“ – Elvis Presley

Warum mache ich den ganzen Quatsch eigentlich? Das fragte ich mich häufiger. Warum stecke ich Stunden in eine Website, die am Ende sowieso keiner sehen will oder sich nicht mal durchklicken will? Egal ob Fremde, Freunde, Bekannte oder Familienangehörige. Ich bezweifle stark, dass jemand auf die Idee kommt, regelmäßig nachzusehen, ob es neue Inhalte oder neue Fotografien gibt.
Meine Statistik im Loginbereich sagt mir folgendes: diese Seite besucht keiner. Die Klickzahlen bleiben also stetig im Keller. Meist ist die Hauptseite am häufigsten geklickt und dann war es das auch. Die Frage ist also nicht so weit hergeholt. Was hält mich also bei Laune? Was reizt mich daran weiter zu machen auch ohne Klicks?
Vielleicht klingt das stark pessimistich, aber ich sehe das realistisch. Ich weiß, wie viele Leute ich in etwa erreiche und ich weiß jeden Samstag wie viele Leute meine Seite wirklich besuchen.

Wie der Titel es schon andeutet, geht es mir nicht darum Geld zu verdienen oder jede menge Fame zu bekommen. Es geht mir darum Projekte zu realisieren, die in dieser Art und Weise vielleicht noch nicht realisiert wurden. Mir geht es darum in vielerlei Hinsicht kreativ zu werden. Kreative Projekte halten mich am Leben und bereichern meine Art Dinge zu sehen. Sie haben sogar die Eigenschaft, dass ich Probleme anders angehe, sogar kreativer beschreite. Ein kleines Beispiel am Rande. Ein Besucher meiner damaligen Website hatte Fragen zu Lightroom und Webdesign. Es ging bei Letzterem darum, dass man die Schrift nicht via Tab- Taste in eine Reihe bekommen konnte. Vielleicht hätten viele aufgegeben, denn es war via Editor nicht zu machen. Also hatte ich die Idee, den Text, der untereinander stehen soll in Word zu schreiben, einen Screenshot zu machen und diesen einzufügen. Das führte dazu, dass es am Ende funktionierte. Vielleicht nicht die eleganteste Lösung, aber zumindest eine sehr kreative.
Ich möchte was hinterlassen, wenn ich irgendwann mal dieses irdische Leben verlasse. Ich möchte Fotografien gestalten, die sich Freunde und Familie ansehen können. Ich möchte Augenblicke der Erinnerung schaffen und die Welt durch meine Augen zeigen und erklären. Mit den Diary Einträgen möchte ich auch meine Sichtweise in anderen Bereichen ausweiten. Vielleicht einige Besucher*innen meiner Website zum Schmunzeln bringen. Manchmal auch zum Nachdenken. Immer auf dem Weg und immer mit Ideen im Kopf bleibe ich so auf trapp.
Dabei ist es mir wichtiger einige zu erreichen, die sich ernsthaft für meine Arbeit und meine Projekte interessieren, anstatt tausende Besucher*innen, die sich wild durchklicken und meine Website nie mehr besuchen werden. Ich mache das in erster Linie also um Projekte umzusetzen, aber vor allem deswegen, weil ich Menschen in irgendeiner Form ansprechen möchte. Vielleicht möchte ich auch soweit gehen, dass ich einige animieren möchte selber kreativ zu werden. Kreativität verschönert auf jeden Fall die Welt und die Zeiten, in der es gerade in Deutschland politisch sehr unlustig ist.

In diesem Sinne, Danke, dass Du das hier liest, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht animiert es Dich in einer Woche nochmal vorbei zu schauen oder sogar selber die Digitalkamera mal wieder herauszuholen, oder aber Photoshop doch noch mal zu installieren. CS2 gibt es inzwischen sogar gratis.